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Vizekanzler und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat auf die Anregungen des SPD-Kreisverbands zum Erneuerbare-Energien-Gesetz geantwortet. Hier der Wortlaut:

Liebe Julia Ney,
lieber Ernst Deiringer,

vielen Dank für die Zusendung Eurer Stellungnahme zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes.
Mit der EEG-Reform schaffen wir einen ambitionierten Ausbaupfad, so dass niemand Sorge haben muss, die Energiewende würde ausgebremst oder die Ausbauziele der erneuerbaren Energien insgesamt begrenzt. Heute beträgt der Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch rund 25 Prozent. Diesen Anteil wollen wir bis 2025 auf 40 bis 45 Prozent steigern, bis 2035 sogar auf 55 bis 60 Prozent.

Mit der Reform setzen wir die Energiewende unbeirrt fort, aber wir sichern auch ihre Voraussetzungen. Diese lauten Bezahlbarkeit und Sicherheit in der Versorgung. Es gibt einen breiten gesellschaftlichen Konsens darüber, dass es notwendig ist, die Kostendynamik des EEG zu durchbrechen. Windkraft und Solarenergie sind heute keine Nischentechnologie mehr, und wir können die Bedingungen der Förderung nicht linear fortschreiben in einem Zeitalter, in dem diese die bestimmenden Technologien sind.
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