Im (trotz des warmen Frühlingswetters) gut gefüllten Pfarrstadel begrüßte die Weßlinger Bürgermeisterkandidatin Susanne Mörtl jede Menge Polit-Prominenz aus dem Landkreis zum (leicht verspäteten) Neujahrsempfang 2014. „Die Zukunft ist weiblich“ – um die besonderen weiblichen Fähigkeiten wie Einfühlungsvermögen, Fürsorglichkeit und Solidarität einzubringen und motiviert durch ihren kleinen Enkel hat sie sich entschlossen, die Kandidatur anzunehmen. Sie möchte Bürgermeisterin für Weßling werden, um Sachpolitik, gepaart mit Fairness, im besten sozialdemokratischen Sinn zu praktizieren.

Nach den wunderbaren musikalischen Einlagen von Claus Angerbauer und seiner fantastischen Sängerin ging das Wort an die Landratskandidatin Julia Ney, deren Rede später von Anselm Bilgri als „rhetorisch gewandt, kurz und knackig“ hoch gelobt wurde. Nach dem großen Einsatz für die beiden Wahlen im Jahr 2013 empfahl sie, auch mal stolz sein zu dürfen auf eine SPD, die nicht nur Geschichte geschrieben hat, sondern sich auch fortwährend um Themen und Inhalte kümmert und aus der Parteienlandschaft niemals wegzudenken sein wird.

Julia Ney hob ihre wichtigsten Themen hervor – die kommunale Daseinsvorsorge, den bezahlbaren Wohnraum, die Betreuung und die Energiewende: bestimmte Belange wie die Grundversorgung mit Strom und Wasser gehören in die Hand der Kommunen, nicht in der EU. Um auch der Mittelschicht in unserem teuren Landkreis bezahlbaren Wohnraum zu ermöglichen, plädiert die Landratskandidatin für ein Starnberger Modell und möchte z.B. Grundstücke prüfen lassen, ob sie sich für Genossenschaftsmodelle eignen. Da die Zahl der Pflegebedürftigen in unserem Landkreis drastisch ansteigen wird, muss im Bereich der Pflege sofort etwas unternommen werden. In den Betreuungseinrichtungen für Kinder müssen flexiblere Öffnungszeiten geschaffen werden, um den Eltern den Spagat zwischen Beruf und Familie zu erleichtern. Die Energiewende muss wesentlich zügiger vorangetrieben werden, damit wir unser Ziel, 2035 energieautark zu sein, auch wirklich erreichen. Gerade die Bereiche Wärme und Verkehr sind vorrangig zu behandeln, da sie den größten Anteil am Energieverbrauch ausmachen.

weiterlesen auf www.spd-kreis-starnberg.de

Neujahrsempfang 2014 mit Anselm Bilgri, Julia Ney und Susanne Mörtl

0 Kommentare

Hinterlasse ein Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.