Ist der Euro noch zu retten? Diese Frage stellte gestern der Bürgermeisterkandidat der Starnberger SPD, Dr. Frank Hauser, dem Präsidenten des Bundes der Steuerzahler Bayern, Baron von Hohenhau.

„Ja, aber…“ lautete die fachkundige Antwort. Denn neben Haftungsrisiken in Höhe von über 600 Milliarden Euro, die auf Deutschland und damit auf den Steuerzahler zukommen können, stehen die Gelder entgegen, die bereits in verschuldete Euro-Staaten, wie Griechenland geflossen, sind. Zudem sieht von Hohenhau durchaus positive wirtschaftliche Entwicklungen, etwa in Irland, Spanien oder auch Italien.

Für Deutschland forderte der Augsburger Finanz-Fachmann endlich eine rechtliche Grundlage, um auch Steuerverschwendung strafbar zu machen. Darüberhinaus müsse die „Steuerkompliziertheit“ aufgehoben werden – hier liege die Ungerechtigkeit für die Bürger, die sich keinen Steuerberater leisten können.

Die SPD-Landratskandidatin Julia Ney forderte für die Politik grundsätzliche größere Transparenz bei der Finanzierung von Großprojekten – als Beispiel nannte sie die anstehenden Kosten für das neue Gymnasium in Herrsching, für das es nach wie vor keine valide Finanzplanung gebe.

 

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